CORONA-Hinweise
Home
Wir über uns
Gästeinformation
Anfahrt
Wetter in Mölln
Termine
Aktuelle Hinweise
Befahrregeln ELK
Das Vereinsgelände
Gästebuch
Kontakt-Formular
Der Vorstand
Umweltschutz/BF
indiv. Blaue Flagge
Umweltbeauftragter
Diesel gekleckert
Geschichte
Interessante Links
Vereinsnachrichten
Datenschutzerklärung
Impressum

Diesel im Hafenwasser ist ein Unfall.

 

Manches altbewährte ist leider sehr verbreitet, so zum Beispiel das Beseitigen von kleinen Unfällen, wenn ein ganz wenig Diesel, Benzin oder Gemisch neben dem Boot in den See kleckert und mit ein paar Spritzer Spüli ungeschehen gemacht werden soll.

 

Das ist nach allgemeinen Erkenntnissen und Regeln falsch.

Wenn es sich um ein paar Tropfen, ca. ½ Schnapsglas (1-5 ml), Diesel oder Benzin, handelt, reguliert sich das durch „Verfliegen“ relativ schnell.

 

Nimmt die Menge zu, nimmt auch die Wahrscheinlichkeit der kontaminierenden Wirkung in der Umwelt zu. Aber das wären dann gleich zwei Straftatbestände. Fahrlässige Gewässerverunreinigung durch Diesel und vorsätzliche durch Spüli. Ein gezielter Spritzer Spüli kann dann als umweltschädliches Einbringen von Substanzen mit einem Bußgeld geahndet werden, das gilt übrigens auch für den berühmten Spritzer nach dem Bilge leeren!

 

Spüli mit Diesel ist kontraproduktiv.

 

Zwar ist dann der Film von der Oberfläche weg, wo auch Diesel nach ein paar Tagen eh "verdunstet" wäre, ist aber dann in Form von emulgierten Tröpfchen nur unter Wasser. Die negative ökologische Wirkung ist in der "gebundenen" Form deutlich größer als ohne Spüli auf dem Wasser.

 

Beim Betanken eines Sportbootes, gibt es eigentlich keine Probleme. Stichwort: 

„Schüttelschlauch“

  Das ist eigentlich die sauberste Sache, sogar beim Umfüllen von 20l Kanister.

Hier ist ein Muster eines intelligenten Einfüllsystem welches ein Überlaufen von Kraftstoff dank automatischem Stopp verhindert.

 

Beim Außenbordmotor ist unbedingt größere Sorgfalt angebracht, da es sich hier meist um ein Zweitaktgemisch handelt.

 

Diesel ist Leichtöl und schwimmt auf dem Wasser. Ist nicht hübsch anzusehen, macht der Natur und Umwelt aber herzlich wenig, da es in kurzer Zeit verdunstet. Wenn mal ein paar Tropfen daneben gehen, braucht man nicht gleich das Bild von Seevögeln mit verklebtem Gefieder vor Augen haben.

 

Bei größeren Einträgen muss der übergepütscherte Kraftstoff dann allerdings fachmännisch, sprich von der Feuerwehr, aufgenommen werden.

 

Fazit:

 

Es muss nicht immer der Griff zur Spüliflasche sein, um das kleine Malheur unsichtbar zu machen!

 

Das gibt es auch als Merkblatt

 

Weitere Informationen des DMYV:

 

link zur info-seite des dmyv: “bootsbetankung“

 

Dann weiter zur Checkliste: “Bootsbetankung“ des DMYV

Möllner Motorboot Club e.V | info@mmc-moelln.de