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Die Wasserstraßenmaut für Sportboote ist vom Tisch
12.02.15

Eine Vignette für Sportboote ist künftig nicht vorgesehen, erklärte jetzt Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU). Dies wurde von DOSB und den Wassersportspitzenverbänden begrüßt.

Das gaben der DOSB und die in seinem Forum Wassersport vertretenen Wassersportspitzenverbände am Mittwoch in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt.

Im Forum Wassersport sind vertreten: Deutscher Segler-Verband (DSV), Deutscher Motoryachtverband (DMYV), Deutscher Ruderverband (DRV), Deutscher Kanu-Verband (DKV), Deutscher Wasserski- und Wakeboard-Verband (DWWV), Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) und Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG).

„Eine Vignette für Sportboote habe ich nicht in der Planung“, hatte Dobrindt gesagt. Das Ministerium begründete den Verzicht mit den hohen Verwaltungskosten, die eine solche Gebühr zur Folge hätte. „Aufwand und Ertrag würden in keinem Verhältnis zueinander stehen“, sagte ein Sprecher.

Damit habe eine für den Wassersport ungute Diskussion ihr gutes Ende gefunden, erklärten DOSB und Forum Wassersport. Noch im November 2014 hatte die damalige Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), Katharina Reiche, unter Hinweis auf das Bundesgebührengesetz eine Maut für Sportboote auf Bundeswasserstraßen fest angekündigt.

(Quelle: DOSB/Forum Wassersport)

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Ohne Funkzeugnis kann's teuer werden

 

(21.1.2010) Am 31. Dezember 2009 ist die seit 2005 bestehende Aussetzung der Bußgeldbewehrung für Skipper ausgelaufen, die - obwohl sich eine Seefunk-stelle an Bord befindet - nicht im Besitz des für den Betrieb der Anlage berechtigenden Betriebszeugnisses sind...

Verstöße werden von diesem Zeitpunkt an als bußgeldbewehrte Ordnungswidrigkeit verfolgt. Nach Auskunft des BMVBS beträgt das Bußgeld € 150,--
Im Wiederholungsfall wird es teurer!

 

 

 

Aktuelles:

Niederlande: Einleitungsverbot von Toilettenabwässern (vuilwater)

Den Haag
(SP) Ab dem 01.01.2009 gilt für die Fäkalienentsorgung Folgendes: Das Überbordpumpen von Toilettenabwasser (vuilwater) ist in den Niederlanden auf Binnen- und Seegewässern grundsätzlich verboten. Ausgenommen ist die "Braune Flotte" - die verdient ihren Namen dann zu Recht.

Wichtig zu wissen ist, dass das Verbot derzeit nicht die Verpflichtung beinhaltet, das Wasserfahrzeug mit einem SchmutzwasserAufnahme-System auszurüsten. Es gibt jedoch verschiedene Arten von Aufnahme-Systemen an Bord, wie z.B. einen Fäkalientank, eine mobile (chemische) Toilette oder eine Ökotoilette. Für neuere Boote , verkauft ab 2006, muss solch ein Aufnahme-System bereits installiert sein. Ältere Fahrzeuge haben bis 2009 Zeit, entsprechende Entsorgungseinrichtungen in ihrem Boot nachzurüsten.

Zukünftig werden auch Regelungen erlassen, die ebenfalls das Verbot des ungehinderten Ablassens des Abwassers für
kommerziell genutzte Schiffe, wie z.B. Charterfahrt, die Braune Flotte, Rundfahrt- und Partyboote, beinhalten.

Die Entsorgung von Toilettenwasser hat in den bestehenden Entsorgungsanlagen der Häfen und Vereine zu erfolgen. In den Niederlanden seien etwa 500 Anlagen vorhanden. Ab 2009 müssen alle Jachthäfen
mit mehr als 50 Liegeplätzen für Boote mit Kajüte über eine solche Entsorgungsstation verfügen.

Die WSP kontrolliert künftig Wasserfahrzeuge gezielt.

 

 

 


 

 

 

Vorschriften ab 2008 gültig, allerdings etwas gelockert

Laut einer Meldung des DSV vom 3.12.07 gelten folgende Bestimmungen: 

 Alle Sportboote, die nach 2003 gebaut wurden und eine Toilette an Bord haben, müssen mit einem vorschriftsgemäßen Fäkalientank ausgerüstet sein.

   Boote, die vor 1980 gebaut wurden, sind von der Ausrüstungspflicht befreit.                    

   Boote der Baujahre zwischen  1980 und 2003 sind von der Nachrüstungspflicht befreit, wenn sie weniger als 11,50 m lang oder weniger als 3,80 m breit sind (bisher hieß es Lüa < 10,50 m  oder B < 2,80 m)

   Darüber hinaus kann im Einzelfall die Befreiung von der Nachrüstungspflicht beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydro-graphie (BSH) beantragt werden, wenn es „technisch schwierig“ oder die „Kosten der Nachrüstung im Verhältnis zum Wert des Schiffes hoch“ sind. Die Befreiung wird ge-währt, wenn durch Gutachten eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen oder eines von einer gem. Norm EN 45013 akkreditierten Stelle zertifizierten Boots-und Yachtsachverständigen nachgewiesen wird, dass die Nachrüstung „technisch unmöglich“ ist oder deren Kosten entweder 10% des Schiffswertes oder 4.000,- € übersteigen.

http://www.dsv.org

 

Explosionsgefahr an Bord wird größer

 

Regelmäßig hören wir einen Bericht über eine Explosion an Bord eines Sportfahrzeuges. Meistens werden sie verursacht durch eine unsachgemäße Gasinstallation oder veraltete Gas-Druckschläuche.

Der Anteil an Explosionen von Fäkalientanks ist stark angestiegen. Grund sind die schlechte Pflege. Auch die Verpuffungsgefahr ist groß. In diesem Sommer ist es wieder passiert. Auf einer Motoryacht fand eine schwere Verpuffung statt, als der Skipper sich eine Zigarre ansteckte. Der Mann und seine Frau mussten mit ernsten Verwundungen in ein Krankenhaus gebracht werden und die Yacht wurde schwer beschädigt. Verschiedene Boote und Häuser in der Um-gebung nahmen auch Schaden. Die Feuerwehr geht von einem Gasleck aus. Eine von den am meisten vorkommenden Ursachen von der-gleichen Lecks sind veraltete GasDruck-schläuche. Viele Yachteigner wissen noch nicht, dass Gas-Druckschläuche alle 3 Jahre erneuert werden müssen.

Auch ist es sehr wichtig regelmäßig eine Gasabnahme von einer qualifizierten Firma machen zu lassen. Auch sollte der Gasdruck-regler alle 10 Jahre ersetzt werden. Schäden sollte man besser nicht selbst reparieren.

Auch Fäkalientanks können ein Grund von Explosionen sein. Eine Untersuchung ergab, dass Fäkalientanks an Bord bei schlechter Pflege auch ein Grund von Explosionen sein kann. Aus dem Abfallwasser von Kombüse und Toilette können auch Gase entstehen, die Grund für Verpuffungen sind. Dies zeigt ein Bericht der durch den Senat veranlasst wurde von einer Gasexplosion an Bord eines Zweimastklippers in 2006, wobei 8 Schüler verletzt wurden.

(Quelle: anwb-boot)

 

 

 

Möllner Motorboot Club e.V | info@mmc-moelln.de